Dauerhafter Schutz für instand gesetzten Beton
Ein Oberflächenschutzsystem bildet in der Regel den Abschluss einer Betoninstandsetzung. Es verhindert, dass Wasser, Tausalze und Kohlendioxid in den Beton eindringen, und schützt so die Bewehrung dauerhaft vor Korrosion. Je nach Beanspruchung kommen unterschiedliche Systeme zum Einsatz, von der Hydrophobierung über deckende Beschichtungen bis zu rissüberbrückenden oder befahrbaren Aufbauten. Entscheidend für die Haltbarkeit ist eine sorgfältige Untergrundvorbereitung: Ist der Beton nicht fachgerecht vorbereitet, kann sich die Beschichtung später wieder ablösen – und die Schäden kehren zurück.
Die ArchiAktion berät bei der Wahl des passenden Systems und führt Oberflächenschutzsysteme entsprechend industrieller Standards gemäß SIVV aus. Dazu gehören die Vorbereitung des Untergrunds, Ausgleichs- und Feinspachtelungen, die Beschichtung sowie Haftzugprüfungen zum Nachweis der Qualität. Durch unsere Erfahrung in der Sichtbetonkosmetik achten wir besonders auf das Erscheinungsbild, sodass auch beschichtete Flächen ruhig und gleichmäßig wirken – selbst an denkmalgeschützten Gebäuden.
An mehreren Musterflächen werden Beschichtungssysteme und Oberflächen direkt an der Fassade verglichen.
Das Oberflächenschutzsystem wird von Hand auf die instand gesetzten Betonfertigteile aufgetragen.
Nachher: Das Bauhaus-Archiv in Berlin mit fertig beschichteter Betonfertigteilfassade.
Auch gerundete Bauteile erhalten eine gleichmäßige, geschlossene Beschichtung.
Blick über die Dachterrasse auf die instand gesetzten und beschichteten Sheds des Bauhaus-Archivs.
Nach dem Regen: Die behandelte Fassade der Galerie Noack in Berlin bleibt trocken, während der Boden noch nass ist.
Bei Regen deutlich erkennbar: Auf der behandelten Fläche links perlt das Wasser ab, die unbehandelte Fläche rechts nimmt Wasser auf.
Musterfläche vorher und nachher: Das Oberflächenschutzsystem gleicht das Erscheinungsbild des eingefärbten Sichtbetons aus.